HLW Amstetten - KlimaaktionstagSchülerengagement für eine bessere Klimazukunft 

Schon in den frühen Morgenstunden führten Klassen und Lehrerschaft eine Müllsammelaktion an Wegen, Straßen und öffentlichen Freiflächen zwischen Mühlbach und Ybbs durch. Das Ergebnis war sensationell und gleichzeitig frustrierend. Abgesehen vom schon gewohnten Plastik- und Papiermüll wurden von den Schülerinnen und Schülern Autoreifen, ein Fahrrad und diverser Elektromüll gesammelt. Die zahlreichen Zigarettenkippen waren für eine Schülerin besonders deprimierend: „Wenn die Leute wüssten, dass eine einzige Kippe 40 Liter Grundwasser belastet, es etwa 15 Jahre dauert bis sie abgebaut ist und das im Wasser gelöste Nikotin über den Regen wieder auf die Erde zurückkommt, würden hoffentlich weniger Menschen die Zigarettenstummel einfach so wegwerfen.“

Projektpräsentationen in der Aula der Schule

400 Schülerinnen und Schüler und die Lehrerschaft haben bei einer Klimaprotestversammlung in der Aula der HLW ihre Vorstellungen zu Klima- und Umweltschutz dargelegt.

Schülerinnen und Schüler stellten ihre Klassenprojekte und ihre Überlegungen für die Zukunft dar. Interessante Fachpräsentationen, Informationsplakate und angeregte Diskussionen sind Zeugnis für die hohe Verantwortungsbereitschaft der jungen Menschen. "Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern von unseren Nachkommen geliehen." wurde als Motto der Veranstaltung in optimaler Weise umgesetzt.

Protestsongs der Schulband

Ein weiteres Highlight des HLW-Umwelttages waren die Auftritte der Schulband. Zwischen den einzelnen Vortragsblöcken und Aktivitäten begeisterte die HLW-Band in wechselnden Formationen das Publikum mit gekonnt vorgetragenen Liedern und Songs, die mehrheitlich Klima und Umwelt sowie eine lebenswerte Zukunft zum Inhalt hatten.

Direktor Richard Schmid war vom großen Engagement aller Beteiligten begeistert und dankte der gesamten Schulgemeinschaft. Besonders hob er die Leistungen des Schulsprecherteams Dolores Wutzl, Michael Brachner und Maximilian Gugler hervor, die mit höchstem Einsatz den Aktionstag vorbereitet und organisiert haben. Im Namen ihrer Kollegen meinte die Schulsprecherin aus der 4B-Klasse. „Wir haben an diesem Tag viel bewirkt. Wir konnten anderen Menschen vielleicht ein wenig die Augen öffnen und sie für unsere Umwelt sensibler machen. Auf alle Fälle haben aber auch wir Schülerinnen und Schüler bei den Aktivitäten, den Aktionen und den Präsentationen viel gelernt.“