HLW Amstetten - WeihnachtsfreudeHLW Amstetten engagiert sich bei der Aktion „Weihnachtsfreude“ mit großem Erfolg!

Auch heuer machten wir, die HLW Amstetten, als Schule bei der Aktion „Weihnachtsfreude“ mit, um Kindern, die in benachteiligten Verhältnissen leben, zu Weihnachten eine wirkliche Freude zu bereiten.

Dieses Jahr gelang der HLW Amstetten erfreulicherweise mit einer Anzahl von 107 gesammelten Paketen diese Aktion zu einem großartigen Ereignis zu gestalten. Dank der Großzügigkeit der Schulgemeinschaft wurden die letztjährigen Resultate bei weitem übertroffen. Zusätzlich dazu zeigte sich, dass die Idee dieser Aktion in zweierlei Hinsicht eine Großartigkeit darstellt: einerseits die Bereitschaft, mit der diese Geschenkpakete vorbereitet wurden, und andererseits die glücklichen Gesichter der Empfänger andererseits zeigten, dass Weihnachtsfreude nicht nur die Beschenkten, sondern auch die Schenkenden erfüllt.

Claudia Koch (3.v.r.) war Hauptorganisatorin der Aktion „Weihnachtsfreude“.
Mit ihrem Team von Helferinnen sammelte sie 107 Weihnachtspakete in der HLW Amstetten.
Weiters im Bild: Nadine Reich, Jasmine Baumgartner, Jasmin Schmidt, Jennifer Schagerl, Vanessa Peham, Carina Hochholzer. (Foto: Lukas Oberlerchner)

 

 

HLW Amstetten - Aktion "Weihnachtsfreude"Die HLW Amstetten begleitete die Verteilung der Pakete vor Ort in Rumänien

Fünf Schülerinnen der HLW Amstetten opferten ihre Zeit, um gemeinsam mit der Aktion „Weihnachtsfreude“ die gesammelten Weihnachtspakete in Rumänien an verschiedensten Orten zu verteilen.

Selina Berger (2B) aus Oberndorf
Carina Hochholzer (3B) aus Wang
Lea Muck (2B) aus Waidhofen an der Ybbs
Vanessa Peham (3B) aus Neustadtl
Michelle Schmutzer (2A) aus Oberndorf

Carina und Vanessa erstellten folgenden Bericht über die Fahrt nach Rumänien:

Unsere Reise begann am Mittwoch (28. November 2018) um 6 Uhr morgens in Amstetten, wo wir dem Reisebus zustiegen.

Die ersten paar Stunden im Bus nutzten wir zum Schlafen, wie auch die restlichen 45 Reisenden. Zur Mittagszeit wechselten wir schon ein paar Worte mit den anderen freiwilligen Helfern. Nachdem das Eis gebrochen war, entwickelten sich die ersten Freundschaften. Die Stimmung während der ganzen Reise war stets heiter, da wir von lauter freundlichen und hilfsbereiten Menschen umgeben waren. Das Heimwehgefühl war bei keinem von uns spürbar, da wir uns wie ein Mitglied einer großen Familie fühlten.

Nach ca. 13 Stunden Fahrt kamen wir am Abend in Cluj Napoca an, wo wir von einem einheimischen Missionar mit einem typischen Gericht der rumänischen Küche empfangen wurden.

Wir waren in vielen verschiedenen Ortschaften und Gebieten Geschenke verteilen, wie zum Beispiel in ärmeren Dörfern oder Kinderheimen. Wir wurden immer sehr herzlich empfangen und bekamen Tee und Kuchen oder warme Speisen wie Suppe. Dort haben wir dann für die Kinder gesungen und getanzt, bevor es dann zu eigentlichen Bescherung kam.

Die Kinder waren immer sehr tatkräftig dabei, wenn es ums Singen und Tanzen ging. Die Aufregung wegen der Geschenke war immer zu spüren und die Freude, wenn sie es dann in den Händen hielten umso mehr. Teilweise schockierte uns der Anblick der Kinder in einigen Dörfern, da sie weder Jacken noch zugemachte Schuhe anhatten, obwohl die Temperaturen im Minusbereich waren.

Einer der berührendsten Momente war, als wir am zweiten Tag wir eine Müllhalde besuchten, die nur wenige Minuten von der Großstadt Cluj entfernt ist. Dort leben die Menschen unter armseligsten Verhältnissen, denn sogar fließendes Wasser gibt es dort erst seit kurzem, auch gibt es dort keine Heizung. Den Schmutz und den schlechten Geruch (Abfall) darf man dabei auch nicht vergessen, die diese Gegend stark prägen. Die Hütten, in denen die Menschen leben müssen, bestehen aus kaputtem Wellblech von der Mülldeponie. Trotz alldem waren die Kinder dort sehr lebhaft, jedoch manchmal auch distanzlos, und versuchten mit ein paar Worten Englisch mit uns zu sprechen.

Nach 5 ereignisreichen und beeindruckenden Tagen, die teilweise aber auch bedrückend waren, traten wir am Sonntag, den 2. Dezember, die Heimreise an und kamen verändert nach Hause und dankbar über diese bereichernden Erlebnisse.

Fotos von der Rumänienfahrt: Hermann Haider