HLW Amstetten - Projektreise SkandinavienVon 3. bis 11. Mai besuchte die 4B Klasse im Rahmen ihrer Kultur-Projektreise den Norden Europas und erkundete das wunderschöne Skandinavien. Unzählige schöne Momente und einzigartige Erlebnisse, welche wir nie vergessen werden, haben wir gut wie möglich im folgenden Bericht festgehalten. 

Kopenhagen – 4. Mai 2017

Nach einem anstrengenden Anreise Tag in den Norden, einer Nacht im Raum Hannover, einer kurzen Fährüberfahrt von Puttgarden nach Rodby und der anschließenden Autofahrt über die Insel Lolland und Falster sind wir am Nachmittag in Kopenhagen angekommen. Mitten in der Innenstadt in der Nähe des Rathauses haben wir unseren Führer Dirk, der aus Deutschland stammt, getroffen. Er stieg zu uns in den Bus und wir erkannten sofort, dass wir die kommenden 3 Stunden viel Spaß mit ihm haben werden. Wir bemerkten von Beginn an, dass die Stadt Kopenhagen genau so ist wie man es sich vorstellt, die bunten Häuser, der klassische Hauptstadt-Flair und die netten freundlichen Leute. In Skandinavien generell gibt es keinen Unterschied zwischen höheren Gesellschaftsschichten und Niedrigeren, denn alle werden mit „DU“ angesprochen und akademische Grade werden gar nicht erst erwähnt. Genau über solche Facts und die Lebensweise der Kopenhagener informierte uns Dirk sehr ausführlich. Besonders erstaunt waren wir über die vielen Fahrräder in Kopenhagen, an jeder Straßenecke befanden sich mehrere hunderte, der Grund dafür, dass Auto anmelden in Kopenhagen kostet ungefähr genauso viel wie die Anschaffung, dieses Prozess ist von der Regierung beabsichtigt, damit es weniger Autos in der Stadt gibt. Des Weiteren besuchten wir verschiedenste Gebäude das Opernhaus, das Rathaus, Schloss Amalienborg (Wohnhaus der Königsfamilie) wo wir uns auch eine Wachablöse anschauten. Zum Schluss folgte ein „kleines“ Highlight, wir fuhren noch zur kleinen Meerjungfrau, das Wahrzeichen der Hauptstadt.

Helsinki

Im Rahmen unserer Reise fuhren wir am 4. Tag weiter nach Helsinki, dort starteten wir mit der Besichtigung des Domes von Helsinki. Ebenfalls trafen wir dort auf unsere Reiseführerin und starteten mit der Rundfahrt in Helsinki. Unser nächster Stopp war das Sibelius Denkmal. Daraufhin besuchten wir die Tempeliaukkio Kirche, welche uns sehr gefallen hat, da sie in einen Granitfelsen gebaut ist. Im Anschluss machten wir einen Stopp bei der Uspenski-Kathedrale, welche die größte orthodoxe Kirche des westlichen Europas ist und uns sehr beeindruckte. Nach den Besichtigungen durften wir selbstständig Helsinki erkunden, was wir sehr genossen haben. Wir teilten uns in Gruppen, und  machten uns ein Bild vom Marktplatz, der direkt neben dem Hafen von Helsinki lag. Dort besuchten wir verschiedene Cafés und genossen das schöne Wetter. Auf dem Marktplatz gab es auch ein zahlreiches Angebot von Essen, Trinken sowie Souvenirs. Nachdem wir Helsinki erkundet haben, war es Zeit zum Einchecken auf der Fähre. 

Stockholm

Im Rahmen unserer Skandinavienreise besuchten wir am fünften Tag Stockholm. Unser erster Stopp an diesem Tag war das Vasamuseum, wo wir Auskunft über das fast vollständig erhaltene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesunkene Kriegsschiff Vasa sowie dessen Geschichte bekamen. Danach fuhren wir zum Palast in Stockholm, wo wir die spektakuläre Wachablöse sahen, welche jeden Tag zahlreiche Besucher anlockt. Anschließend hatten wir etwas Freizeit, um die Stadt auch selbst erkunden zu können. Wir teilten uns also in Gruppen und schlenderten gemütlich durch die engen und verwinkelten Gassen Stockholms.   Nachdem marschierten wir einige Zeit am Hafen entlang und besuchten die Skansen, das älteste Freilichtmuseum der Welt, welches einen auf eine Reise durch Schweden führt. Nach diesem erlebnisreichen Tag ging unsere Reise weiter nach Oslo.

Oslo

Am 8. Mai um 18:00 Uhr sind wir mit dem Bus bei unserem Hotel in der Nähe von Oslo angekommen. Nach dem Abendessen haben wir noch einen kurzen Ausflug zur Holmenkollen Schisprungschanze gemacht. Am nächsten Tag sind wir dann direkt nach Oslo gefahren, wo wir unsere Stadtführerin abgeholt haben. Sie hat uns sehr viel über die Stadt erzählt und zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten. Zuerst besuchten wir die Oper, welche die einzige der Welt ist deren Dach begehbar ist und wir so einen tollen Überblick über die gesamte Stadt hatten. Dann haben wir uns den Vigeland-Skulpturenpark angesehen, wo wir die  berühmte Statue von dem „Schreibaby“ gesehen haben. Nach der Führung im Park hatten wir dann 1 Stunde Freizeit, wo wir die Möglichkeit hatten, shoppen zu gehen oder sich das Königshaus und das norwegische Parlament anzusehen. Um 14:00 Uhr ging es dann wieder auf ein Schiff das uns nach Kiel gebracht hat. Am Schiff hatten wir Zeit für uns allein und man konnte sehr viel unternehmen. Es gab sehr viele Geschäfte, Restaurants und Pubs. In Kiel kamen wir um 10:00 Uhr an, bevor unsere Heimreise startete legten wir noch einen Zwischenstopp in Hamburg ein.

Hamburg

Wir fuhren von Oslo mit der größten Fähre der Welt nach Kiel. Auf dem Schiff gab es zahlreiche Möglichkeiten sich den langen Aufenthalt zu erleichtern. Angekommen in Kiel am nächsten Morgen warteten wir auf unseren Buschauffeur Herrn Steinbauer, mit dem wir anschließend die Busfahrt nach Hamburg antraten. Nach etwa drei Stunden Fahrzeit erreichten wir Hamburg und als allererstes suchten wir uns in kleinen Gruppen ein Geschäft bzw. ein Lokal am Rathausplatz, in dem wir eine Kleinigkeit essen konnten. Nach der Mittagspause marschierten wir zu Fuß im wahrsten Sinne des Wortes durch die ganze Stadt. Wir kamen an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise an der Elbphilharmonie vorbei. Die Elbphilharmonie ist eine Oper, welche aus Glas besteht und an der Elbe liegt, doch das erstaunliche an dieser Oper ist ihr komplexer Bau. Auch in der Speicherstadt waren wir, wo wir uns die altmodernen Häuser ansahen. Die Zeit verging eigentlich zügig, da wir  überall etwas zu sehen hatten. Auch zum „Michl“ kamen wir. „Michl“ ist die St. Michaelis Kirche, welche 106 Meter hoch ist. Wir dachten uns, wenn wir schon einmal da sind, dann könnten wir auch rauf auf die Aussichtsplattform gehen. Einige fuhren mit dem Lift und einige bewältigten die unendlich vorkommenden Stiegen. Oben hatten wir eine schöne Aussicht über Hamburg und unser  Direktor erklärte uns noch den restlichen Weg, den wir noch gehen mussten.

Zu guter Letzt gingen wir auf die Reeperbahn dort sahen wir Dinge und Angebote der Geschäfte, die wir noch nie so gesehen hatten. Nach dem Besuch der Reeperbahn neigte sich die Stadtbesichtigung dem Ende zu und wir traten den Rücktritt zum Bus an und fuhren  zur unsere Anfangsstation Hannover zurück.

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