Brautag bei der Familie Bruckner

HLW Amstetten - Brautag 3C ESGE

HLW Amstetten braut ihr eigenes Bier mit der Familie Bruckner – 14. Auflage des „HLW-Willkommensbräu“!

Ein besonderer Tag für die Schülerinnen und Schüler der 3C der HLW Amstetten: Zum 14. Mal haben sie in der Vertiefung „Ernährung, Gesundheit & Eventmanagement“ ihr eigenes Bier gebraut – das „HLW-Willkommensbräu“ im Stil „Bergquell“. Unter fachkundiger Anleitung von Braumeister Peter Bruckner vom Erzbräu am Grubberg und Fachvorständin Renate Palmetshofer und Simone Krischker erlebten die jungen Braumeister gemeinsam mit ihren Eltern und Freunden einen unvergesslichen Tag.

Von der Malzverarbeitung bis zum fertigen Bier

Der Brautag begann früh um 8 Uhr mit dem Schroten des Getreidemalzes. Insgesamt 180 kg Malz wurden verarbeitet, bestehend aus 155 kg Gerstenmalz und 35 kg Weizenmalz. Dabei packten die Schülerinnen und Schüler tatkräftig mit ihren Eltern an. Nach dem Schroten ging es weiter mit dem Maischen – das geschrotete Malz wurde mit 600 Litern Quellwasser vermischt und im Braukessel erhitzt. In diesem Prozess verwandelten die Enzyme die Stärke des Malzes in Zucker, was etwa anderthalb Stunden in Anspruch nahm. Währenddessen vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in einer Gruppenarbeit zum Thema „Bier“.

Nachhaltigkeit im Brauprozess

Ein besonderer Aspekt des Projekts ist der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen. Nach dem Abläutern, bei dem die Flüssigkeit von den festen Bestandteilen getrennt wurde, werden die „Treber“ – die Rückstände des Brauprozesses – weiterverwendet. Die HLW Amstetten nutzt diese getrockneten Treber für die Herstellung von Brotmalz. Daraus wird im Rahmen des Projekts das eigene HLW-Bier-Brot gebacken, das aus Dinkel- und Roggenmehl sowie dem Erzbräu-Malz hergestellt wird. So wird kein wertvoller Rohstoff verschwendet. Dieses Brot konnte auch beim anschließenden Gulasch-Essen verkostet werden.

Aromenvielfalt und Bierstacheln

Ein weiterer Höhepunkt des Brautages war die Hopfengabe: Zunächst wurde die Flüssigkeit, die sogenannte „Würze“, aufgekocht und mit der ersten Hopfung versehen, die dem Bier eine herbe Grundnote verlieh. Kurz darauf folgte die zweite Hopfung, die das Bier mit zusätzlichen Aromen bereicherte und seinen Charakter abrundete. Zum Abschluss des Tages gab es eine spannende Verkostungstechnik: das „Bierstacheln“. Ein heißer Metallstab wurde ins Bier getaucht, wodurch der Zucker karamellisierte und dem Bier eine süßliche Note verlieh.

Save the Date: Bieranstich am 13. Mai

Am 13. Mai ist es endlich soweit: Der Bieranstich für das 14. HLW-Willkommensbräu steht an! Dann dürfen die Schülerinnen und Schüler der 3C endlich das Bier kosten, das sie mit viel Hingabe und Begeisterung gebraut haben. Ein Tag, den sie mit Stolz und Freude in Erinnerung behalten werden.

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